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Lesenswertes von Axel Herbst

Der Arbeitsschutzausschuss in der betrieblichen Praxis – eine Handlungshilfe für betriebliche Interessenvertretungen

Erschienen 2013 bei der Hans-Böckler-Stiftung in der Reihe: Arbeitspapier, Arbeit und Soziales, Nr. 288.

Der Arbeitsschutzausschuss (ASA) ist ein Kommunikations- und Planungsort für den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb. Nach Arbeitsschutzgesetz ist der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz als Aufgabe aller betrieblichen Funktionsträger und Beschäftigten angelegt. Voraussetzung ist eine gute Kommunikation und Kooperation aller Beteiligten innerhalb und außerhalb des ASA. Die Handlungshilfe gibt betrieblichen Interessenvertretungen die notwendigen Erläuterungen zur Gestaltung der Arbeitsschutzorganisation und des ASA im Rahmen der Mitbestimmung. Sie gibt weiter Hinweise darauf, wie sie die Kommunikation mit Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit verbessern und den ASA als Plattform für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten nutzen können. Der Betriebsrat kann nur dann nachhaltig erfolgreich sein, wenn der Arbeits- und Gesundheitsschutz als strategisches Thema ernst genommen und als betriebliche Querschnittsaufgabe im Gremium oder Ausschüssen des Betriebsrates bearbeitet wird. Am Beispiel der Betriebsratsorganisation von Airbus Bremen wird gezeigt, wie dies aussehen könnte. ASA-Sitzungen werden in der Praxis zwar oft als lästige Pflichtveranstaltung durchgeführt, können aber lebendig verlaufen, wenn die betrieblichen Probleme des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Gegenstand der Aussprache und Diskussion sind. [hier]

Herbst: LeiharbeitLeiharbeit und Arbeitsschutz – eine Handlungshilfe  für Interessenvertretungen in Entleiherbetrieben

Erschienen 2011 bei der Hans-Böckler-Stiftung in der Reihe: Arbeitspapier, Arbeit und Soziales, Nr. 232.

Betriebliche Interessenvertretungen in Entleiherbetrieben sind für alle Fragen zur Integration von Leiharbeitnehmern – auch für den Arbeitsschutz – zuständig. Leiharbeitnehmer sind erhöhten gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Sie tragen ein erhöhtes Unfallrisiko und Statistiken zeigen überdurchschnittliche AU-Tage durch Unfälle. Dies weist auf Integrationsprobleme in der Arbeitsschutzorganisation hin. Die vorliegende Handlungshilfe zeigt betrieblichen Interessenvertretungen auf, wie sie ihre weitreichenden Mitbestimmungsrechte zur Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes der Leiharbeitnehmer nutzen können. [hier]

Arbeits- und Gesundheitsschutz in kleinen und mittleren Unternehmen

Erfahrungsbericht und Empfehlungen für die Praxis, in: Arbeitsrecht im Betrieb – 31 (2010), H. 9, S. 516-519

Betriebliches Gesundheitsmanagement – Seine Durchsetzung in kleinen und mittleren Unternehmen

In: Arbeitsrecht im Betrieb Extra – Sonderausgabe für den IG Metall Vorstand Handwerk/Betriebspolitik KMU/Maschinenbau, Dezember 2009, Seite 19-24. [Hier als PDF-Datei]

Transparenzstudie Gewerbeaufsicht

Aktuelle Konzeption und Tätigkeit der staatlichen Arbeitsschutzaufsicht (Gewerbeaufsicht) in 16 Bundesländern (2004) im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. Beschreibung: Anhand der Jahresberichte der Gewerbeaufsichten wurde untersucht, welche Bedeutung die Systemkontrolle nach dem Arbeitsschutzgesetz beim Aufsichtshandeln in den Betrieben hat. Eine weitere Fragestellung war, inwieweit sich die Zielsetzungen aus dem Strategiepapier der Länder „Gesundheit bei der Arbeit“ in den genannten Veröffentlichungen und den Internetauftritten der Länder wieder finden. Die Kurzfassung lesen Sie [hier].

Gute Arbeit im KFZ-Handwerk: wissen, wo es lang geht

Arbeitshilfe 18 in der Reihe »gesünder arbeiten« der IG Metall/Vorstand. Beschreibung: Es ist das Ziel der vorliegenden Veröffentlichung, die Arbeitsbelastungen im Kraftfahrzeughandwerk aufzulisten (Gefährdungsbeurteilung) und Vorschläge zu ihrer Beseitigung zu geben. Ausgehend von statistischen Zahlen über Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und Fehlzeiten dieses Gewerbes werden einzelne Belastungsfaktoren aufgelistet. Es werden Hinweise gegeben, wie Gefährdungsbeurteilungen erstellt werden und wie die Mitarbeiter und der Betriebsrat daran beteiligt werden können. Im Anhang werden Checklisten, vorgefertigte Fragebögen und weitere Musterschreiben angegeben. Die Arbeitshilfe bekommen Sie [hier].

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