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Lesenswertes von Henning Wriedt

2008

Unter der Überschrift »Arbeitsschwerpunkte des Ausschusses für Gefahrstoffe« wird über die Arbeit des AGS zwischen Anfang 2007 und Mitte 2008 berichtet. Der Aufsatz ist in Ausgabe 14 der »Sozialpolitische Informationen« auf den S. 85-89 erschienen

Unter der Überschrift »Ausschuss für Gefahrstoffe: Ein vorläufige Zwischenbilanz« wird die Ende 2008 auslaufende vierjährige Arbeitsperiode des AGS einer ersten Bewertung unterzogen. Der Aufsatz ist in Heft 9/2008 der Zeitschrift »Gute Arbeit.« auf den S. 9-11 erschienen und kann hier als PDF-Dateiheruntergeladen werden.

Unter der Überschrift »Wichtige Fortschritte in der Arbeit des Ausschusses für Gefahrstoffe« wird über wichtige Beschlüsse berichtet, die der AGS auf seiner November-Sitzung 2007 gefasst hat. Der Aufsatz ist in Heft 1/2008 der Zeitschrift »Gute Arbeit.« auf den S. 6-9 erschienen.

2007

Unter der Überschrift »Der Ausschuss für Gefahrstoffe« wird über die Arbeit des AGS im Jahr 2006 berichtet. Der Aufsatz ist in Ausgabe 11 der »Sozialpolitische Informationen« auf den S. 157 – 160 erschienen und in diesem PDF-Dokument enthalten.

2006

Unter der Überschrift »Ausschuss für Gefahrstoffe legt erste Ergebnisse vor – weiter offene Fragen bei neuen Arbeitsplatzgrenzwerten« wird über Beschlüsse des AGS zu den neu in die Gefahrstoffverordnung eingeführten Arbeitsplatzgrenzwerten (AGW) berichtet. Außerdem wird ein Ausblick auf die beginnende Erarbeitung des Grenzwertkonzepts für krebserzeugende Gefahrstoffe gegeben. Der Aufsatz ist in Heft 1/2006 der Zeitschrift »Gute Arbeit« auf den S. 9-13 erschienen und auch als PDF-Dokument hier verfügbar.

2005

Grenzwertkonzept der Gefahrstoffverordnung 2005 und das neue Konzept für krebserzeugende Gefahrstoffe: In der Gefahrstoffverordnung 2005 ist ein neues, gesundheitsbasiertes Grenzwertkonzept an die Stelle der früheren Grenzwerte getreten, die auch technisch abgeleitete Grenzwerte einschlossen. Über die Entwicklung eines risikobasierten Konzepts für krebserzeugende Gefahrstoffe wird in mehreren Aufsätzen und Vorträgen aus den Jahren 2005 – 2008 berichtet.

Das neue, risikobasierte Konzept für krebserzeugende Gefahrstoffe ist vom AGS mit zwei Beschlüssen im Herbst 2007 und Frühjahr 2008 einmütig verabschiedet worden. In einer Übersicht werden die wichtigsten Elemente des Konzeptes vorgestellt. Unter der Überschrift »Das neue Grenzwertkonzept für Krebs erzeugende Stoffe« werden die zentralen Elemente des vom AGS beschlossenen Konzepts erläutert und ein erster Ausblick auf dessen Umsetzung in das Technische Regelwerk gegeben. Gleichzeitig werden die Erwartungen der Gewerkschaften an diesen Ansatz vorgestellt. Der Aufsatz ist in Heft 6/2008 der Zeitschrift »Gute Arbeit.« auf den S. 28-31 erschienen und hier bei uns auch als PDF-Dokument verfügbar.

Ein umfassender Überblick über das risikobasierte Konzept und über sein Anknüpfen an das gesundheitsbasierte Grenzwertkonzept wird in einem Folienvortrag gegeben. Unter dem Titel »Das neue, risikobasierte Konzept für krebserzeugende Gefahrstoffe: Integration von Schutzmaßnahmen und Gefahrstoffen« wird das risikobasierte Konzept umfassend vorgestellt. Ausgangspunkt sind das gesundheitsbasierte Grenzwertkonzept von 2005 sowie die Schwachstellen des früheren TRK-Konzepts für krebserzeugende Stoffe. Nach einem Überblick über die Grundelemente des neuen Konzepts werden die beiden zentralen Bestandteile, das gestufte Maßnahmenkonzept und die beiden Risikogrenzen, erläutert. Im abschließenden Ausblick werden noch zu klärende Einzelfragen sowie die Erwartungen an das Konzept aus Sicht der Gewerkschaften präsentiert. Die Folien des im Oktober 2008 gehaltenen Vortrags können hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

In einem programmatische Aufsatz wird das neue Grenzwertkonzept der Gefahrstoffverordnung 2005 geschildert und die noch ungelösten Fragen in Bezug auf Grenzwerte für krebserzeugende Gefahrstoffe vorgestellt. Ausführlich werden hierzu die Vorstellungen der Gewerkschaften vor Beginn der Arbeit im neu konstituierten Ausschuss für Gefahrstoffe erläutert. Unter der Überschrift »Die neue Gefahrstoffverordnung: Grenzwerte und Schutzmaßnahmen« wird das Grenzwertkonzept der neuen Gefahrstoffverordnung vorgestellt und seine Unterschiede zum früheren Grenzwertkonzept erläutert. Gleichzeitig wird ein Ausblick gegeben auf die 2005 erwarteten Kontroversen zu Beginn der Erarbeitung eines neuen Grenzwertkonzepts für krebserzeugende Gefahrstoffe im AGS. Der Aufsatz ist in Heft 3/2005 der Zeitschrift »Gute Arbeit.« auf den S. 23-27 erschienen und kann hier als PDF-Datei im Download bezogen werden.

Auswirkungen der REACH-Verordnung auf den Schutz vor Gefahrstoffen am Arbeitsplatz

Mitte 2007 ist die REACH-Verordnung der EU in Kraft getreten. Damit verfügt die europäische Chemikalienpolitik über einen neuen, umfassenden Instrumentenkasten, der ebenfalls den Arbeitsschutz unmittelbar betrifft. Über die Zusammenhänge zwischen Gefahrstoffrecht und REACH-Verordnung sowie über die Entwicklung der REACH-Verordnung wird in zwei Aufsätzen berichtet. Ein Folienvortrag ergänzt diese Darstellungen. Unter der Überschrift »REACH-Verordnung: Nachbesserungen für den Arbeitsschutz erforderlich« wird der seinerzeit im Europäischen Parlament beratene Entwurf der REACH-Verordnung kritisch beleuchtet. Dabei wird auch auf noch zu schließende Schwachstellen hingewiesen. Der Artikel ist in Heft 11/2005 der Zeitschrift »Gute Arbeit« auf den S. 14 – 16 erschienen. Nicht im Gute Arbeit-Archiv als PDF eingestellt.

In einer ersten Einschätzung von Anfang 2007 werden die wesentlichen Elemente der REACH-Verordnung vorgestellt, ihre Schwächen, aber auch der Nutzen herausgearbeitet, der von ihr für den betrieblichen Gesundheits- und Umweltschutz ausgehen kann. Der neunseitige Aufsatz kann von der Website der Hans-Boeckler-Stiftung hier als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Unter dem Titel: »Die REACH-Verordnung der EU: Folgen für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz« werden die Gesichtspunkte der REACH-Verordnung vorgestellt, die für den betrieblichen Gesundheitsschutz von besonderer Bedeutung sind. Nach einem Überblick über die zentralen Inhalte von REACH, einer kurze Vorstellung von Streitpunkten bei der Erarbeitung der Verordnung sowie dem Zeitplan für die Einführung werden die Hilfen für den Arbeitsschutz herausgearbeitet, die durch REACH zu erwarten sind. Am Schluss werden Hinweise gegeben, wie diese Hilfen für die Gefährdungsbeurteilung genutzt werden können. Die Folien des im März 2009 gehaltenen Vortrags können hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Nanotechnologie und Schutz vor Gefahrstoffen

In den vergangenen Jahren hat das Thema »Nanotechnologie« verstärkt an öffentlicher Aufmerksamkeit gewonnen. Spätestens seit 2004 ist Arbeitsschutzfachleuten bewusst geworden, dass ihnen mit Nanomaterialien ein beträchtliches Arbeitsschutzproblem erwachsen kann. Ein Überblick über die Thematik ist in einem Aufsatz für die »Sozialpolitischen Informationen« der Gewerkschaft ver.di zu finden. Unter der Überschrift »Nanotechnologie – ein neues Arbeitsschutzthema?« wird ein Überblick über die Nanotechnologie gegeben. An eine kurze Erläuterung des Begriffs schließen sich Übersichten über Innovationspotenziale und denkbare Risiken an und wird über Gestaltungsversuche, den gegenwärtigen Informations- und Forschungsbedarf sowie über Risikokommunikation und Regelungsbedarf berichtet. Der Aufsatz ist in Ausgabe 12 der »Sozialpolitische Informationen« auf den S. 161-167 erschienen.

Ebenfalls einen Überblick über diese Thematik bietet eine Folienserie, die Grundlage eines Wochenendseminars war. Unter dem Titel »Chancen und Risiken der Nanotechnologie« wird das Thema Nanotechnologie umfassend vorgestellt. In fünf Abschnitten werden Begriffe und Definitionen eingeführt, Anwendungen, Potenziale und Fragestellungen präsentiert, Risiken für Gesundheit und Umwelt vorgestellt, das Thema »Vorsorge« aus Sicht des Arbeitsschutzes beleuchtet sowie über den aktuellen Stand der Diskussionen über Notwendigkeit und Art von Regulierung berichtet. Die Folien des im Januar 2009 veranstalteten Wochenendseminars können hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

Gefahrstoffverordnung 2005

In der Anfang 2005 völlig neu gefassten Gefahrstoffverordnung nimmt die Gefährdungsbeurteilung eine zentrale Rolle ein. In einer für die IG Metall verfassten Broschüre sind die Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die sich daraus für betriebliche Interessenvertretungen ergeben. In der Arbeitshilfe 22 »Die Gefahrstoffverordnung in der betrieblichen Praxis« sind zunächst die zentralen Inhalte der Gefahrstoffverordnung erläutert. Daran schließen sich umfassende Hinweise auf Gestaltungsmöglichkeiten für Betriebsräte und Beschäftigte an. Vervollständigt wird die 80seitige Broschüre durch Hinweise auf Hinweise auf Rechtsquellen, Internet-Links sowie ein Begriffsglossar. Sie kann bei der IG Metall zum Preis von € 5,60 bestellt werden.

Berichte aus der Arbeit des Ausschusses für Gefahrstoffe

Im Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) ist in den vergangenen Jahren hauptsächlich das Technische Regelwerk an die 2005 neu gefasste Gefahrstoffverordnung angepasst worden. Außerdem wird dort die Weiterentwicklung des Gefahrstoffrechts vorbereitet. In einer Reihe von Aufsätzen ist über die aktuellen Entwicklungen berichtet worden. Zwischen 2006 und 2008 ist in mehreren Beiträgen für die Zeitschrift »Gute Arbeit. Zeitschrift für Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung« sowie für die halbjährlich erscheinenden »Sozialpolitische Informationen« der Gewerkschaft ver.di über die Arbeit des AGS berichtet worden.

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